Mit diesem Kleid habe ich mich dann ins 19. Jahrhundert gewagt. Das Design des Reitkleides stammt aus der Dover Ausgabe von Modezeichnungen aus dem „Godeys Ladies Book“ und ist dieser sehr genau nachempfunden, wodurch es in die Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges fällt. Dadurch konnte ich guten Gewissens die Nähmaschine benutzen und die gewonnene Zeit für das Zeichnen des komplizierten Schnittmusters verwenden.

Riding Habit Statue 700

Es besteht zuunterst aus einer weißen Baumwollbluse, die am Halssausschnitt und den Ärmelaufschlägen herausspitzelt, sowie einer schwarzen Baumwollweste. Darüber trage ich schließlich die grüne Jacke, welöche mit Elementen aus schwarzem samt verziert ist und mir die meisten Kopfzerbrechen bereitet hat. Der dazu passende Rock läuft in einer weiten Schleppe aus, was typisch für die Damensattelzeit ist und einige Meter Stoff verschlingt. Dazu passend habe ich einen Hut mit kleinem Schleier gebastelt.

Riding Habit hinten 700

Obwohl man Reitkleidung aus dieser Epoche meist aus Wollstoff gefertigt vorfindet, habe ich mich bewusst für Baumwolle entschieden. Erstens war das material deutlich erschwinglicher und zweitens ist es bei gutem Wetter angenehmer zu tragen. Hinzu kommt, dass Tageskleider aus der amerikanischen Krinolinezeit durchaus Baumwolle verwenden, wodurch es nicht ganz abwegig ist. Ich denke, letzten Endes findet man an jedem seiner Projekte im Nachhinein kleinere Punkte der Unzufriedenheit. Dadurch sollte man sich aber nicht demotivieren lassen.

Riding Habit vorne 700

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