Es gibt sehr viele Arten von Kleidern für verschiedenste Anlässe. Ich breche sie an dieser Stelle aber auf Tages-, Dinner- und Balltaillen herunter. Hier können auch mehrere Taillen zu einem einzigen Rock passen, da dieser am meisten Material verschlingt.


Tagestaillen

Diese sind nach wie vor hoch geschlossen. Manchmal werden sie auch kreiert, indem man einen Einsatz in den Ausschnitt der Dinnertaille steckt. Das folgende Beispiel würde eher in die späte Tournüre passen. Da habe ich anfangs ein paar Dinge durcheinander gebracht.

Tournüre Garten 700


Dinnertaillen

Diese sind für Anlässe geeignet, die formalen Charakter haben, aber noch nicht eine tiefsitzende Balltaille erlauben. (Natürlich ist das eigentlich alles viel komplizierter, wie einige Quellen vermuten lassen, aber für Kostümtreffen reicht dies meist aus.) Hier gibt es bereits Ausschnitte und Unterarme zu sehen.

Tournüre alt 700

Karonüre 4 700


Balltaillen

Nun werden auch die Schultern freigelegt. Die tiefe Linie der vorherigen Dekade bleibt.  Meine Version zum Karokleid entspricht von der Stoffwahl her nicht dem idealen Ballkleid. Trotzdem möchte ich es gerne zeigen. Dazu trage ich übrigens den Rock meiner Reitkleidung von 1862, den ich einfach etwas hochgerafft habe und für den es hier eine Anleitung gibt.

Karonüre 1 700


Überröcke

Oder doch ein weiterer Unterrock? Dieser hier ist sichtbar und kann eine Schleppe haben. Manchmal wird noch eine Art Schurz darüber getragen. Alles wird mit Rüschen verziert oder kunstvoll drapiert. Es gibt ja schließlich eine Nähmaschine. Bei anderen Röcken wird diese nur durch Rüschen vorgetäuscht.

Tournüre vorne 700

Eine Anleitung zum Erstellen dieses Rockes und der dazugehörigen Schleppe habe ich hochgeladen.


Hüte

Bisher trage ich immer einen Teardrop Hat zu meinen Kleidern, will aber demnächst etwas Variation einführen. Die Anleitung gibt es übrigens hier.

Vic hut fertig


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