Da die Rüstung mein allererstes Projekt war, ist es nicht verwunderlich, dass sie bereits ein paar kleinere Änderungen durchleben musste. Und hier spreche ich nicht nur von ausgewechselten Lederbändern.

Hinzu kommt, dass ich sie hauptsächlich aus einem ledernen Ikea-Sessel-Bezug gefertigt hatte. Damals sollte das nur zur Schnittmustererstellung dienen, aber dann habe ich die Basis doch benutzt. Dementsprechend war das Material etwas dünner, als es im Idealfall sein sollte. Dafür hat es nichts gekostet und ich konnte das Budget in das dunklere Rindsleder stecken. Erst später haben sich ein paar Schwächen gezeigt.

 

Zum einen habe ich die Beinschützer mit kräftigerem Leder unterfüttert. Dies gab ihnen deutlich mehr Stand. Ursprünglich war ich zu knauserig gewesen. Die Änderung ging sehr schnell und ich habe gelernt, es lieber gleich richtig zu machen. Außerdem hatte ich nun eine handgenähte Untertunika, lederne Armschoner und ein paar andere Accessoires, die das Bild kompletter aussehen ließen. Ein richtiges Fotoshooting half, die viele Arbeit in Szene zu setzen:

Dann gefiel mir die Form des ledernen „Unterhemdes“ nicht mehr. Es trug an der Taille zu sehr auf und machte zugleich den Oberkörper unförmig. Ich wollte es damals aber unbedingt so machen, da das die Filmvorlage auch hatte.

Nun ziehe ich das alte Oberteil nur noch an, wenn ich zudem eine Tunika drunter trage. Auf der Haut trägt sich hingegen das Dothraki Oberteil besser. Fazit: Manchmal muss man sich nicht exakt an die Vorlage halten. Hier sieht man das gute Stück im Detail:

 

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