Seite 5: Basisrock

Von dem eigentlichen Rock ist tatsächlich nicht viel zu sehen. Hinten wird er beispielsweise völlig von dem darüber liegenden Mantel verdeckt. Daher ist dieser Teil auch aus billigem Polyestergewebe gefertigt. Vorne besteht der Rock hingegen aus Seide. Aber auch hier ist nicht viel davon zu sehen, da er teilweise vom Mantel und dem bestickten Schurz verdeckt wird. Den Übergang von Seide auf Polyesterstoff sieht man sehr gut auf diesem Bild.

Hier kann man auch den seitlichen Verschluss erkennen: Der Reißverschluss ermöglicht schnelles An- und Ausziehen, während die Häkchen oben die Spannung von ihm nehmen. Obwohl die Schnittmusterteile an sich bereits nach oben hin enger werden, wurden sie zusätzlich noch im Taillenbereich in Falten gelegt. Dabei gab es nun ein Problem: Ich habe meine Figur seit Beginn des Projektes verändert und musste eine größere Taillenweite erreichen. Da ich aber auch wieder abnehmen möchte, soll die Änderung nicht endgültig sein. Also habe ich mir überlegt, den Reißverschluss nicht ganz zu zu machen und wieder die Spannung durch Häkchen wegzunehmen. Oben ermöglicht ein geflochtenes Band das Gewinnen von 3cm.

Da der Farthingale (=Reifrock) einen gleichmäßigen Fall des Stoffes bewirkt, konnte ich den Rock an der Schneiderpuppe mit Nadeln ablängen. Der Saum wurde doppelt umgeschlagen und hinten per Maschine festgenäht. Vorne geschah dies wieder einmal von Hand. In der Summe war der Rock tatsächlich das einfachste Stück des Projektes, auch wenn er durch den enormen Verbrauch an Seide hohe Produktionskosten aufwarf.

Da ich ein Stück kleiner bin als Natalie Portman, die Padme spielt, habe ich mich dazu entschlossen, Schuhe mit etwa 9,5cm hohem Absatz zu tragen. Diese sollen die richtigen Längenverhältnisse gewährleisten. Unter dem langen Rock sieht man die Originalschuhe ohnehin nicht und hat keinen Vergleich.


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