Wenn ihr das ewig währende Making-of meiner Elder Scrolls Online Rüstung verfolgt habt, dann werdet ihr den enormen Aufwand dieses Projektes bereits kennen. Ich musste es mehrmals überarbeiten und selbst jetzt gibt es noch etwas Spielraum nach oben, da einige der Befestigungsmechanismen noch verbessert werden könnten. Trotzdem bin ich mit diesem Mix aus Nähen, Werkeln, Worbla und Foam sehr zufrieden und möchte euch das Ergebnis nun mit einigen Monaten Verspätung präsentieren.

Die Elder Scrolls Reihe ist womöglich durch den fünften Teil namens Skyrim den meisten ein Begriff, woraus ich ebenfalls ein Cosplay gebaut habe, aber vor einigen Jahren haben die Macher auch ein MMORPG rausgebracht, in der es viele unterschiedliche Rüstungsstile gibt. Mein Projekt basiert größtenteils auf Bosmer-Teilen, während die Schulterteile eher Rothwardonisch sind.

Dem Torso zugrunde liegt eine korsettähnliche Basis, auf die dann die vielen Schuppen geklebt wurden. Diese sind jeweils erhitzt, grundiert, bemalt und wieder versiegelt worden. Geschlossen wird es über eine Korsettschließe, die durch die spätere Frontplatte aber verdeckt ist. Dann kann hinten geschnürt werden.

Am Torso befestigt sind die seitlichen Beinplatten, deren Basis aus 5mm dickem Foam ist, genau wie die frontal sichtbaren Beinschützer. Diese gehen halb hinter den Knieplatten unter. Darunter befinden sich schließlich alle kleineren Beinplatten. Sie sind auf einer gemeinsamen Stulpe befestigt und schließen rückwärtig.

Alle Schulter- und Oberarmplatten sind aneinander befestigt und haken in die Träger des Oberteils ein. Trotzdem verlieren sie nichts von ihrer Beweglichkeit. Die große Platte unterhalb des Halses ist abnehmbar und aus Foam, damit sie nicht auf die empfindlicheren Gewebestellen drückt. Völlig eigenständig sind die Unterarmhenzen mit Schnürung.

Insgesamt ist das gesamte Projekt ein Zusammenspiel aus Worbla und Foam, die Grundmaterialien im Cosplay-Rüstungsbau. Hin und wieder habe ich diverse Stoffe benutzt, um eine Basis oder Verstärkung zu bilden. Mehr Infos gibt es im extra Making-of Bereich.

Für die schönen Fotos möchte ich mich bei Daniel bedanken, dessen Instagram Profil ihr hier einsehen könnt, und ebenso bei Nils für das Assistieren.

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