Auch dieses Kleid findet seinen Ursprung wieder einmal in „Patterns of Fashion 1“ von Janet Arnold, sowie in Skizzen aus „Costume in Detail“. Dort zeigen die Kleider gegen Ende des 18. Jahrhunderts deutlich mehr Rückennähte als zu früheren Zeiten. Vorne dominiert die geschlossene Front. Stecker kommen nun seltener vor.

Trotzdem habe ich auch Elemente früherer Jahrzehnte mit einfließen lassen. Ältere Kleider wurden schließlich oftmals geändert. Persönlicher Geschmack kann wiederum ebenfalls eine Rolle spielen. Die Grundlage für das Kleid bildet ein Ikea-Vorhang aus Baumwolle, der eine recht grobe Struktur aufweist. Aus dem Rest ist übrigens das erste Dark Souls 3 Outfit entstanden.

Genäht wurde das Kleid per Hand mit weißem und dunklem Leinenfaden nach Techniken aus „Costume close-up“. Das Futter besteht ebenfalls aus Leinen, ebenso wie der Unterrock, welcher meinen zahlreichen Outlander-Projekten entnommen ist. Auch hier findet sich wieder ein Fichu im Ausschnitt.

Eigens dekoriert habe ich für dieses Projekt einen üppigen Hut. Dabei wurden gefaltete Stoffstreifen sowie Kunstblumen auf einem zuvor geformten Strohuntersetzer arrangiert. Mithilfe eines Bandes hält es auf der hohen Frisur.

Nicht zu sehen sind die Leinenchemise, die Stays nach einer Zeichnung von Diderot, Unterbaukissen, Unterrock, passenden Strümpfen und meine behelfsmäßigen Schuhe.

Entstanden sind die Fotos im Schwetzinger Schlosspark. Wie bereits einige Male zuvor habe ich mit @exjayes zusammen gearbeitet, den ihr hier auf Instagram finden könnt. Auf die Ergebnisse bin ich unglaublich stolz! P.S. vielleicht erkennt ihr das schwarze Kleid auf dem obigen Bild wieder. Es ist mein erstes Rokoko Projekt, wunderbar in Szene gesetzt von @makea.kilpikonna, die ebenfalls auf Instagram ist.

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