Dieses Kleid aus dem späten 18. Jahrhundert verdankt seinen Namen der geteilten Front des Oberteils, dessen untere Hälfte sich farblich absetzt. In meinem Fall wird diese mit mehreren Metallknöpfen geschlossen und passt farblich exakt zum Unterrock.

Der Oberstoff des Kleides besteht aus gestreiftem Leinen und ist weiß gefüttert. Alles habe ich wie immer per Hand genäht. Ein kleines Tuch vervollständigt den Look.

Da es an diesem Tag besonders kalt war, trage ich außerdem meine Wollstulpen. Den Hut kennt man schon von zahlreichen anderen Rokokokleidern, allerdings habe ich ihn minimal umdekoriert.

Getragen wird das Ganze über einer handgenähten Leinenchemise, Stays nach Diderot, einem kleinen Pokissen und dem obligatorischen Leinenunterrock. Zur Unterkleidung der Epoche habe ich hier eine Übersichtsseite erstellt.

Da der blaue Unterrock seitlich geschlitzt ist, kann man darunter liegende Taschen leicht erreichen. Er ist bodenlang, ebenso wie das Kleid. Alle Dinge habe ich selbst und nach historischen Vorlagen genäht.

Seht euch auch meine anderen Rokoko-Kleider und die zahlreichen Infoseiten zu dieser Epoche an.

 

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